Verkauft: Baugrundstück mit 913 m² in Schmitten-Hegewiese
61389 Schmitten, 913 m² Grundstück, erschlossen und vermessen. Zweimal verkauft, 2025 und 2026 – die beiden Notartermine lagen auf den Tag genau ein Jahr auseinander.
Der ursprüngliche Eigentümer ist ausgewandert und trennte sich dabei von seinem Baugrundstück in der Hegewiese.
Eines der letzten Grundstücke in diesem Wohngebiet: 913 Quadratmeter, rund 36 Meter lang und 25 Meter breit, mit einem großzügigen Baufenster von 15 mal 12 Metern. Die leichte Hanglage ist dabei ein Vorteil – wer das Haus geschickt platziert, kann den Sonnenverlauf über den Tag gut ausnutzen. Das Gebiet liegt im Ausbaugebiet für Glasfaser.
Ein Grundstück verkauft sich über die Frage, was darauf entstehen kann. Ich habe es deshalb zusammen mit einem konkreten Bebauungsvorschlag angeboten: einem Energiesparhaus in moderner Fachwerkbauweise mit rund 208 Quadratmetern Wohnfläche, entwickelt von einem Haushersteller, mit dem ich zusammenarbeite. Vermittelt habe ich das Grundstück – die Planung war ein Vorschlag, kein Paket. Wer wollte, konnte mit einem anderen Anbieter bauen.
Ein Jahr später meldete sich die Käuferin erneut. Ihre Planung hatte sich verändert, ein Umzug außerhalb der Region stand an, das Bauvorhaben war hinfällig.
Der zweite Verkauf kam ohne eine einzige Anzeige zustande. Ich war mit Kaufinteressenten an einem anderen Grundstück verabredet und hatte während des Termins den Eindruck, dass die Hegewiese besser zu ihnen passt. Also habe ich ihnen die Eckdaten genannt, und wir sind bei strömendem Regen noch hingefahren. Sie haben sich sofort entschieden.
Zwei Käufer haben sich unabhängig voneinander in derselben Größenordnung entschieden. Eine Einschätzung, die einmal zutrifft, kann Zufall sein. Eine, die sich nach einem Jahr erneut bestätigt, ist es nicht.






