Kaufpreise Einfamilienhäuser Schmitten
Einfamilienhäuser in Schmitten kosten zwischen 2.800 und 5.000 Euro pro Quadratmeter. Durchschnittlich werden 3.300 Euro pro Quadratmeter bezahlt (Stand Februar 2026).
Die Preise variieren deutlich nach Ortsteil:
Oberreifenberg: Der größte und höchstgelegene Ortsteil (über 2.100 Einwohner, 640 m über NN) ist die gefragteste Lage. Einfamilienhäuser mit Blick zum Feldberg erreichen 4.200 bis 5.000 Euro pro Quadratmeter. Die Feldbergstraße und Sangfeldstraße gehören zu den Toplagen.
Hegewiese (bei Schmitten-Kernort): Gehobene Wohnlage mit neueren Bauten. Einfamilienhäuser liegen zwischen 3.800 und 4.500 Euro pro Quadratmeter.
Arnoldshain: Zentral gelegen mit guter Infrastruktur. Häuser kosten 3.200 bis 4.000 Euro pro Quadratmeter, je nach konkreter Lage im Ort.
Schmitten-Kernort: Der namensgebende Ortsteil liegt im mittleren Preissegment. Einfamilienhäuser erreichen 3.000 bis 3.800 Euro pro Quadratmeter.
Niederreifenberg: Der kleinere Schwesterortsteil von Oberreifenberg. Häuser werden zwischen 2.800 und 3.600 Euro pro Quadratmeter gehandelt.
Brombach, Dorfweil, Seelenberg, Hunoldstal, Treisberg: Die kleineren Ortsteile liegen preislich unter dem Durchschnitt. Einfamilienhäuser kosten hier 2.800 bis 3.400 Euro pro Quadratmeter.
Die Preisentwicklung zeigt seit 2023 wieder aufwärts: Von 2.915 Euro (2024) auf aktuell 3.271 Euro pro Quadratmeter (+12%).
Kaufpreise Eigentumswohnungen Schmitten
Eigentumswohnungen in Schmitten bewegen sich zwischen 2.700 und 4.000 Euro pro Quadratmeter. Im Durchschnitt werden 3.900 Euro pro Quadratmeter bezahlt.
Niederreifenberg (teuerster Ortsteil für Wohnungen!): Eigentumswohnungen erreichen hier 3.400 bis 4.000 Euro pro Quadratmeter – höher als im größeren Oberreifenberg. Grund: geringeres Angebot, gefragte Lage.
Oberreifenberg: Wohnungen in Feldbergnähe kosten 3.200 bis 3.800 Euro pro Quadratmeter.
Arnoldshain und Schmitten-Kernort: Eigentumswohnungen liegen bei 3.000 bis 3.500 Euro pro Quadratmeter.
Brombach (günstigster Ortsteil): Wohnungen werden zwischen 2.700 und 3.200 Euro pro Quadratmeter angeboten.
Die Wohnungspreise stiegen 2025 leicht (+2,5% gegenüber Vorjahr), nach einem Plus von 0,8% im Jahr 2024. Über 5 Jahre ergibt sich ein Preisanstieg von +6%.
Bodenrichtwerte Schmitten 2025
Die Bodenrichtwerte für Wohnbauland in Schmitten (Stichtag 01.01.2024) liegen zwischen 190 und 360 Euro pro Quadratmeter.
Wohnbauflächen nach Ortsteilen:
Oberreifenberg (höchster Bodenrichtwert):
- Feldbergstraße, Sangfeldstraße: 360 €/m²
Hegewiese und obere Lagen Schmitten-Kernort:
- Obere Freseniusstraße, Buchenstumpf, Mülleräcker: 310 €/m²
Mittlere Lagen Schmitten-Kernort:
- Schlesierstraße, Parkstraße, Im Eichenborn, Schubertstraße, Leistenbachstraße, untere Freseniusstraße: 290 €/m²
Alter Ortskern Schmitten:
Arnoldshain (unterschiedliche Lagen):
- Rauhecksweg, Grabenwiesenweg: 260 €/m²
- Am Pfaffenroth, Schöne Aussicht, Reifenberger Weg: 230 €/m²
Galgenfeld:
Niederreifenberg:
- Von-Eichendorff-Straße: 190 €/m²
Durchschnittswert Wohnbauland: 239 Euro/m² (Rückgang von 262 Euro/m² in 2021 auf 239 Euro/m² in 2024 = -8,8%)
Tatsächliche Grundstückspreise: Die aktuellen Marktpreise für Baugrundstücke liegen zwischen 308 und 462 Euro/m² – durchschnittlich 83,3% über den amtlichen Bodenrichtwerten. Der Durchschnittspreis beträgt 385 Euro/m².
Die Bodenpreise in Schmitten sind über 24 Jahre (2000-2024) um +146,4% gestiegen, von 97 auf 239 Euro/m². Nach Spitzenwert 2021 (262 Euro/m²) folgte Korrektur.
Was die Immobilienpreise in Schmitten bestimmt
Höhenlage und Feldbergnähe: Oberreifenberg ist mit 640 m das höchstgelegene Dorf im Taunus. Die Nähe zum Großen Feldberg (879 m, 1,5 km Entfernung) und Blicklagen erzielen Spitzenpreise. Immobilien mit Feldbergblick werden deutlich höher bewertet als Tallagen.
Ortsteil-Hierarchie: Neun Ortsteile mit unterschiedlicher Infrastruktur. Oberreifenberg als größter Ortsteil (über 2.100 Einwohner) mit eigener Burgruine, Grundschule und gefragter Lage liegt preislich vorne. Die kleineren Ortsteile Brombach, Dorfweil, Seelenberg, Hunoldstal und Treisberg deutlich darunter.
Naturpark Taunus: Fast ein Drittel der Gemeindefläche ist gemeindeeigener Wald (13 km²). Naturschutzgebiete, Wanderwege und naturnahe Wohnlagen sind für Käufer aus dem Rhein-Main-Gebiet attraktiv.
Staatlich anerkannter Luftkurort: Schmitten ist höchstgelegene Gemeinde im Taunus. Die Luftqualität und das Klima sind zusätzliche Kaufargumente.
Anbindung: Die B8 führt über Oberreifenberg nach Königstein (15 km) und Oberursel (20 km). Von dort über A661 nach Frankfurt. Keine direkte Bahn-Anbindung – für Pendler ein Nachteil gegenüber Orten mit U- oder S-Bahn.
Winterfest: Immobilien in Feldbergnähe benötigen gute Heizungen und sind schneesicher zu erreichen. Energiestandard ist kaufentscheidend.
Wer in Schmitten kauft
Die Käufer kommen überwiegend aus dem Rhein-Main-Gebiet und suchen Naturnähe mit Blick zum Feldberg. Gefragt sind Einfamilienhäuser in Oberreifenberg oder Hegewiese, bezahlbare Häuser in Arnoldshain oder den kleineren Ortsteilen.
Schmitten ist für Familien attraktiv, die Naturpark-Lage und Lebensqualität höher gewichten als kurze Pendelzeiten. Die fehlende direkte Bahn-Anbindung filtert Käufer, die täglich nach Frankfurt müssen.
Der Mietmarkt ist angespannt. Eigentum ist gefragt, auch weil das Preisniveau unter Königstein, Kronberg oder Bad Homburg liegt.
Für eine belastbare Einschätzung Ihrer Immobilie erstelle ich eine Bewertung vor Ort auf Basis aktueller Vergleichswerte aus Schmitten.
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