persönlich. individuell. anders.

Die perfekte Präsentation (Fotos & Exposé)

Eine professionelle DSLR-Kamera auf einem Stativ steht in einem hellen, aufgeräumten Wohnzimmer zur Erstellung von Immobilienfotos für das Exposé.

Der Verkauf einer Immobilie findet heute digital statt. Bevor ein Interessent Ihr Haus betritt, hat er es bereits online „besichtigt“. Der erste Eindruck entsteht in Sekundenbruchteilen. Ist das Foto dunkel oder das Zimmer vollgestellt, wird weitergeklickt.

Eine professionelle Präsentation ist daher kein „Hübsch-Machen“, sondern harte wirtschaftliche Notwendigkeit.

 

1. Die Macht der Bilder: Weniger ist mehr

Wir kennen es aus der Hotelbranche: Ein aufgeräumtes, helles Zimmer wirkt einladend. Ein vollgestellter Raum wirkt klein und drückend.

  • Entpersonalisieren Sie die Räume: Das ist der wichtigste Schritt. Entfernen Sie private Gegenstände wie Familienfotos, Zahnbürsten, Kleidung oder religiöse Symbole. Der Käufer muss die Chance haben, sich sein Leben in den Räumen vorzustellen – nicht Ihres zu betrachten.

  • Licht schafft Weite: Fotografieren Sie nur bei Tageslicht. Öffnen Sie alle Vorhänge und Jalousien. Dunkle Ecken lassen sich in der Nachbearbeitung aufhellen, aber natürliches Licht ist durch nichts zu ersetzen.

  • Die richtige Perspektive: Fotografieren Sie aus Hüfthöhe und achten Sie auf gerade Linien (senkrechte Wände). Ein Weitwinkelobjektiv ist hilfreich, um den ganzen Raum zu zeigen – aber Vorsicht: Es darf nicht verzerren, sonst ist die Enttäuschung bei der Besichtigung vorprogrammiert.

 

2. Das Exposé: Die Visitenkarte Ihrer Immobilie

Das Exposé muss zwei Aufgaben erfüllen: Es muss emotional ansprechen und alle harten Fakten liefern, die die Bank des Käufers später benötigt.

Was zwingend hineingehört:

  • Die Hard-Facts: Baujahr, Wohnfläche (korrekt berechnet!), Grundstücksgröße, Bauweise, Heizungsart.

  • Der Grundriss: Ein gut lesbarer, moderner Grundriss ist Pflicht. Alte, vergilbte Baupläne wirken unprofessionell.

  • Der Energieausweis: Er ist gesetzlich vorgeschrieben. Wird er bei der Besichtigung nicht oder unvollständig vorgelegt, drohen Bußgelder bis zu 15.000 Euro.

  • Ehrlichkeit: Verschweigen Sie keine offensichtlichen Nachteile (z.B. Lärmstraße). Wer erst bei der Besichtigung enttäuscht wird, kauft nicht. Nennen Sie Nachteile proaktiv, aber betonen Sie die Lösungen (z.B. „Schallschutzfenster verbaut“).

 

Fazit

Eine neutrale, hochwertige Präsentation schützt Ihre Privatsphäre und sorgt dafür, dass sich nur ernsthafte Interessenten melden. Wir unterstützen Sie dabei, Ihr Eigentum ins rechte Licht zu rücken – sachlich und werthaltig.

Ute Gerlach

Inhaberin & Sachverständige für Immobilienbewertung - Seit über 20 Jahren begleite ich Immobilien-Eigentümer beim Verkauf ihrer Immobilie. Gemeinsam machen wir Ihre Immobilie sichtbar und setzen sie ins beste Licht. Mit Strategie zum erfolgreichen Immobilien-Verkauf .... sicher & stressfrei. Verkaufserfolg ist kein Zufall. Haben Sie Fragen? Kontaktieren Sie mich gerne für eine unverbindliche Beratung!