Was ist Ihr Haus oder Ihre Eigentumswohnung heute wert? Vielleicht überlegen Sie, zu verkaufen. Vielleicht möchten Sie zunächst nur wissen, in welcher Größenordnung sich der Wert Ihrer Immobilie bewegt.
Eine Online-Bewertung kann Ihnen dazu eine erste rechnerische Orientierung geben. Wenn es um den Angebotspreis für einen Verkauf geht, braucht es einen genaueren Blick: Wie präsentiert sich Ihr Haus vor Ort? Was wurde modernisiert? Welche Besonderheiten sind für Käufer wichtig?
Ich bin Ute Gerlach, Immobilienmaklerin im Taunus und Rhein-Main-Gebiet. Seit über 20 Jahren begleite ich Eigentümer beim Verkauf. Eine Online-Berechnung und meine persönliche Einwertung haben unterschiedliche Aufgaben. Hier erfahren Sie, was Ihnen der jeweilige Weg bietet.
Was eine Online-Bewertung leisten kann
Bei einer Online-Bewertung geben Sie ausgewählte Merkmale Ihrer Immobilie ein. Aus diesen Angaben und Marktdaten wird eine rechnerische Preisspanne ermittelt.
Das kann hilfreich sein, wenn Sie sich zunächst einen Überblick verschaffen möchten, ohne bereits einen Besichtigungstermin zu vereinbaren. Sie erhalten eine erste Größenordnung, mit der Sie sich weiter beschäftigen können.
Wichtig ist, das Ergebnis richtig einzuordnen: Die berechnete Spanne ist noch keine persönliche Empfehlung für den Angebotspreis. Sie zeigt auch nicht, welchen Preis ein Käufer später tatsächlich zahlen wird.
Sie möchten eine erste Online-Preisspanne erhalten?
Mit meiner kostenfreien Online-Bewertung erhalten Sie eine erste rechnerische Orientierung für Ihr Haus oder Ihre Eigentumswohnung. Für ein Grundstück können Sie mir über das Formular eine Anfrage senden.
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Warum ich mir Ihre Immobilie vor einem Verkauf persönlich ansehe
Ein Formular erfasst Angaben. Bei einer Besichtigung schaue ich mir an, was diese Angaben für Ihre Immobilie bedeuten.
„Modernisiert“ kann beispielsweise heißen, dass einzelne Räume renoviert wurden. Es kann aber auch eine umfassende Erneuerung von Heizung, Fenstern und weiteren Gebäudeteilen beschreiben. Für eine nachvollziehbare Einwertung muss klar sein, was tatsächlich gemacht wurde und welche Arbeiten noch anstehen.
Ähnlich ist es mit dem Grundriss: Die Wohnfläche allein sagt wenig darüber aus, wie gut sich die Räume nutzen lassen. Ein Haus kann großzügig wirken, obwohl es weniger Quadratmeter hat als ein anderes. Umgekehrt können lange Flure oder ungünstige Durchgangszimmer die Nutzung einschränken.
Bei der Besichtigung achte ich deshalb auch auf Dinge, die sich über einzelne Eingabefelder nur begrenzt vermitteln lassen:
- Wie wirken die Räume und ihre Aufteilung?
- Wie sind Belichtung, Ausrichtung und Außenbereiche?
- Welche Qualität haben Ausstattung und ausgeführte Modernisierungen?
- Gibt es erkennbare Mängel oder offenen Instandhaltungsbedarf?
- Wie zeigt sich die unmittelbare Umgebung vor Ort?
Gerade bei hochwertigen und besonderen Immobilien ist dieser Blick wichtig. Eine sorgfältig ausgeführte Modernisierung, eine stimmige Ausstattung oder ein schöner Garten sollen nicht nur erwähnt, sondern in ihrer Bedeutung für den Verkauf eingeordnet werden. Dabei lässt sich nicht jede Investition einfach zum Immobilienwert addieren.
Warum auch innerhalb eines Ortes unterschiedliche Preise entstehen
Eine Adresse in Usingen, Oberursel oder Bad Homburg ist ein Ausgangspunkt, erklärt aber noch keinen konkreten Verkaufspreis.
Innerhalb eines Ortes können sich Wohnlagen deutlich unterscheiden. Ein ruhiger Garten, eine stark befahrene Straße, eine Hanglage oder die Erreichbarkeit im Alltag können für Kaufinteressenten eine unterschiedliche Rolle spielen. Entscheidend ist, wie diese Eigenschaften mit dem Haus oder der Wohnung zusammenpassen.
Für Ihre Einwertung schaue ich deshalb nicht nur auf einen Durchschnittspreis für den Ort. Ich ordne ein, welche Vergleiche tatsächlich zu Ihrer Immobilie passen und an welchen Stellen Unterschiede berücksichtigt werden müssen.
Wie ich zu einer persönlichen Preiseinschätzung komme
Am Anfang steht ein Gespräch über Ihre Immobilie und Ihre Verkaufspläne. Anschließend sehe ich mir Ihr Haus oder Ihre Wohnung an und prüfe die vorhandenen Unterlagen.
Meine Zusatzqualifikation in Immobilienbewertung unterstützt diese Arbeit. Je nach Immobilie nutze ich passende Wertermittlungsverfahren und gleiche die Ergebnisse mit den verfügbaren Marktdaten ab.
Vergleichswertverfahren
Hier werden geeignete Vergleichsdaten herangezogen. Wichtig ist nicht allein, dass Immobilien im selben Ort liegen, sondern auch, wie gut sie hinsichtlich Lage, Größe, Zustand und weiterer Eigenschaften vergleichbar sind.
Sachwertverfahren
Beim Sachwertverfahren werden unter anderem der Bodenwert und der Wert der baulichen Anlagen betrachtet. Alter und Zustand des Gebäudes sowie die Anpassung an den Grundstücksmarkt spielen dabei eine Rolle.
Ertragswertverfahren
Bei vermieteten Immobilien ist auch der nachhaltig erzielbare Ertrag von Bedeutung. Dafür werden unter anderem die Mieteinnahmen und die mit der Bewirtschaftung verbundenen Kosten betrachtet.
Eine Berechnung allein ist für mich noch nicht das Ende der Einwertung. Sie erhalten eine begründete Einschätzung und erfahren, welchen Angebotspreis ich für Ihren Verkauf für realistisch halte.
Mehr zur persönlichen Immobilienbewertung im Taunus und Rhein-Main-Gebiet
Welche Unterlagen bei der Einwertung helfen
Damit ich Angaben zu Ihrer Immobilie nachvollziehen kann, sind vorhandene Pläne und Nachweise wichtig. Je nach Haus oder Wohnung gehören insbesondere dazu:
- Grundbuchauszug
- Flurkarte beziehungsweise Lageplan
- Grundrisse, Schnitte und weitere Bauunterlagen
- Wohnflächenberechnung
- Energieausweis
- Angaben und Nachweise zu Modernisierungen
- bei vermieteten Immobilien der Mietvertrag und Angaben zur aktuellen Miete
Bei Eigentumswohnungen kommen unter anderem die Teilungserklärung, Unterlagen der Eigentümergemeinschaft und Angaben zu Hausgeld, Rücklagen und beschlossenen Maßnahmen hinzu.
Sie müssen vor dem ersten Gespräch nicht bereits alles vollständig zusammengestellt haben. Wir klären gemeinsam, was vorhanden ist und was noch gebraucht wird. Wenn Unterlagen fehlen, unterstütze ich Sie bei der Beschaffung.
Vom Immobilienwert zum Angebotspreis
Eine Online-Preisspanne, eine persönliche Einwertung und ein Angebotspreis sind nicht dasselbe.
Die Online-Berechnung liefert eine erste Orientierung. Die persönliche Einwertung berücksichtigt Ihre Immobilie genauer. Der Angebotspreis ist schließlich der Preis, mit dem Sie in die Vermarktung gehen.
Er sollte sich nachvollziehbar aus der Einwertung und der aktuellen Marktsituation ableiten lassen. Ein pauschaler Aufschlag als Verhandlungsspielraum ist dafür ebenso wenig eine verlässliche Regel wie das ungeprüfte Übernehmen eines Online-Ergebnisses.
Ein zu hoher Einstiegspreis kann passende Interessenten abschrecken und spätere Preisanpassungen erforderlich machen. Ein zu niedriger Preis kann dazu führen, dass Sie unter den Möglichkeiten Ihrer Immobilie verkaufen.
Deshalb bespreche ich mit Ihnen nicht nur eine Zahl. Ich erkläre, worauf meine Empfehlung beruht und was sie für den Start Ihres Verkaufs bedeutet.
Wer erhält Ihre Daten bei einer Online-Bewertung?
Bevor Sie Angaben zu Ihrer Immobilie und Ihre Kontaktdaten eingeben, lohnt sich ein Blick auf den Anbieter und den weiteren Ablauf.
Ein Online-Rechner kann Bestandteil der Website einer bestimmten Maklerin sein. Andere Angebote dienen dazu, Eigentümeranfragen an mehrere Anbieter zu vermitteln. Das sind unterschiedliche Wege, die für Sie vor dem Absenden erkennbar sein sollten.
Achten Sie darauf:
- Wer betreibt das Angebot?
- Wer erhält Ihre Anfrage?
- Wofür werden Ihre Kontaktdaten verwendet?
- Was passiert nach dem Absenden?
Hinweise dazu finden Sie im Formular und in den Datenschutzhinweisen. Die Frage nach dem Umgang mit Ihren Daten sollte getrennt davon betrachtet werden, wie aussagekräftig das berechnete Ergebnis ist.
Mehr zum Umgang mit Eigentümeranfragen bei Bewertungsportalen
Wie möchten Sie beginnen?
Sie möchten sich zunächst online orientieren
Wenn Sie erst einmal eine Größenordnung für Ihr Haus oder Ihre Eigentumswohnung erfahren möchten, nutzen Sie meine kostenfreie Online-Bewertung. Das Ergebnis ist eine erste rechnerische Preisspanne, noch keine individuelle Empfehlung für den Verkauf.
Erste Online-Preisspanne erhalten
Sie denken konkret über einen Verkauf nach
Dann sprechen wir über Ihre Immobilie und darüber, was Sie vor einer Entscheidung wissen möchten. Ich erläutere Ihnen, wie die persönliche Einwertung abläuft und welche nächsten Schritte für Ihren Verkauf sinnvoll sind.
Ist der Marktwert dasselbe wie der Angebotspreis?
Nicht zwingend. Der Marktwert ist der objektive Wert. Der Angebotspreis kann strategisch leicht darüber liegen, um Verhandlungsspielraum zu lassen, sollte aber nie unrealistisch hoch sein („Mondpreis“).


